Der Rauch vor dem Leuchtfeuer

Feuerwerk auf der Plaza del Ayuntamiento in Valencia, Spanien, anlässlich des Fallas-Festes

Jedes Jahr im März begrüßt Valencia mit seinen „Fallas“ den Frühling auf spektakuläre Art und Weise. Die Stadt am Mittelmeer gerät in einen völligen Ausnahmezustand, die Straßen füllen sich mit unzähligen Menschen und großem Trubel. Besonders die Feuerwerke und das laute Böller-Schießen stehen sinnbildlich für die festlichen Tage.

Die Fallas-Feste verbinden aber auch Tradition, Satire, Kunst und Heimatverbundenheit zu einem Mix aus purer Lebensfreude. Für die Valencianer ist es das wohl wichtigste Fest des Jahres, das eine lange Geschichte hat: Man sagt, dass bereits im 18. Jahrhundert die Menschen Kerzen und Heizlampen verbrannt haben, da sie im Frühling nicht mehr gebraucht wurden. Der Tag für diese Verbrennungen wurde dann auf den Tag des Heiligen Josef am 19. März gelegt.

Die knapp 150.000 Mitglieder der Fallas-Vereine prägen die Festlichkeiten und organisieren Konzerte, Wettbewerbe und Partys in der ganzen Stadt. Insgesamt fünf Tage dauert das rauschende Fest, bei dem heutzutage auch Gäste aus der ganzen Welt zu Besuch sind, um das einmalige Frühlingserwachen gemeinsam feiern zu können.

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